Willkommen im Wossis HörWelt Blog

Neuigkeiten rund um unser Unternehmen

Am vergangenen Mittwoch waren wir in Hannover bei Phonak zur Schulung.

Über die neuen Produkte, welche ab Ende Februar verfügbar sind, berichten wir hier und auf Facebook in Kürze.

Unsere beiden Ohren dienen als Empfangsstation für das Hörzentrum im Gehirn. Eine Ohrmuschel ist nach links, die andere nach rechts gerichtet. Erfassen unsere Ohren ein Geräusch, ermittelt das Gehirn die Richtung, aus der es kommt. Möglich ist das, weil ein Ohr das Geräusch um den Bruchteil einer Sekunde früher und etwas lauter hört als das andere. Diese Fähigkeit warnt uns zum Beispiel vor herannahenden Autos beim Überqueren einer Straße.Genauso wichtig ist aber die Tatsache, dass die Klangqualität beim Hören mit zwei Ohren deutlich besser ist. Sprache, die nur mit einem Ohr gehört wird, klingt flach und farblos. Aus diesem Grund werden heute bei beidseitiger Hörminderung in der Regel auch an beiden Ohren Hörsysteme angepasst.

Unser Gehirn hat eine natürliche Filterfunktion. Diese sorgt dafür, dass nur ca. 30 Prozent des Gehörten wahrgenommen und in die bewusste Hörverarbeitung weitergeleitet werden. Die restlichen 70 Prozent werden ausgeblendet, also unbewusst wahrgenommen. Dazu zählt zum Beispiel das Geschirrklappern, das Rascheln der Zeitung oder aber auch unser eigenes Atemgeräusch. Wenn ein Hörverlust besteht verschiebt sich die prozentuale Verteilung, da einige akustische Impulse nicht mehr bzw. geschwächt an das Gehrin weitergeleitet werden. Je länger der Hörverlust besteht, desto mehr schwindet diese Fähigkeit des Gehirns.

Im Detail ist es weitaus komplexer. Daher haben wir es wieder kurz und vereinfacht erklärt.

Bei Wossis HörWelt haben Angehörige eines/einer Betroffenen die Möglichkeit sich einen Eindruck davon zu machen, wie das Hören und Verstehen mit einem Hörverlust ist.

Die Ohren haben viel mehr Funktionen, als die meisten Menschen wahrscheindlich denken. Sie nehmen Sprache, Musik und Geräusche auf. Außerdem dienen sie der Orientierung und Lokalisation. Wenn man die Augen schließt und sich auf seine Ohren konzentriert, merkt man, dass das Richtungshören ein schätzbarer Wegweise ist.

Der Hörvorgang
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum eine Ohrmuschel die Form hat, die sie hat? Sie bietet uns die Möglichkeit, dass Schallwellen erfasst und durch den Gehörgang an das Trommelfell weitergeleitet werden. Das Trommelfell wird durch den Schall zum schwingen gebracht. Diese Schwingungen werden über die Gehörknöchelchenkette an das Innenohr weitergeleitet. Im Innenohr befindet sich die schneckenförmige Cochlea. Sie ist mit Flüssigkeit gefüllt. Durch Schallwellen gerät die Flüssigkeit in Bewegung. Diese Bewegungen werden von den Sinneszellen aufgenommen und durch elektrische Impulse an das Gehirn weitergeleitet. Im Gehirn werden die Impulse verarbeitet.

Im Detail ist das Gehör ein sehr komplexes Organ, daher haben wir es kurz und vereinfacht erklärt.